Prof. Dr. Gabriele Mielke
Hochschule für Wirtschaft, Technik und Kultur I hwtk
  • Brain City Berlin
Zitat Prof. Dr. Gabriele Mielke

In Berlin gibt es eine große Anzahl an Wissenschaftlern und Forschern, viele davon kommen aus dem Ausland. Sie alle bedingen den wirtschaftlichen Erfolg und das Ansehen der Stadt. Internationalität gehört daher fest zum Selbstverständnis Berlins.

 

Brain City Berlin Botschafterin: Prof. Dr. Gabriele Mielke (Hochschule für Wirtschaft, Technik und Kultur I hwtk )

 

Prof. Dr. Gabriele Mielke lehrt seit 2012 Betriebswirtschaft an der Hochschule für Wirtschaft, Technik und Kultur | hwtk. Dort leitet sie außerdem den Masterstudiengang Business Management & Development.

Im Bachelorstudiengang Business Administration verantwortet sie die Vertiefungsrichtungen Sportmanagement sowie Event-, Messe- und Kongressmanagement. Seit April 2017 ist die ehemalige Leitungssportlerin Vizepräsidentin der hwtk.

 

Interview

Brain City Berlin: Frau Dr. Mielke, wie würden Sie Ihren Forschungsschwerpunkt beschreiben?

Prof. Mielke: Meine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich des Sportmanagements und der Sportökonomie. Hier konzentriere ich mich vor allem auf die evidenzbasierte Eventwirkungsforschung und die Evaluierung sportbezogener Maßnahmen. Auch die ökonomische Analyse im Bereich des Sports und der Sportvermarktung, vor allem im Teamsport, gehören zu meinen Schwerpunkten. Ebenso wie die empirische Marktforschung als Grundlage strategischer Managemententscheidungen vor dem Hintergrund der zunehmenden Internationalisierung und Digitalisierung.

Brain City Berlin: Welches ist der spannendste Aspekt Ihrer Forschung?

Prof. Mielke: Die spannendsten Aspekte sind die Internationalität durch das globale Interesse an der Forschung sowie der konkrete Anwendungsbezug durch einen umsetzungsorientierten Wissenstransfer. Sportmanagement- oder sportökonomische Forschung ist keine Forschung im Elfenbeinturm.

Brain City Berlin: Was gefällt Ihnen am Leben in Berlin?

Prof. Mielke: Die besondere Lebensqualität in einer weltoffenen, multikulturellen und pulsierenden Stadt. Berlin genießt zudem national und international einen exzellenten Ruf – auch in Forschung und Wissenschaft. Als Sportmetropole bietet mir Berlin ideale Voraussetzungen für meine berufliche Entwicklung und Forschung sowie für eine entsprechende Work-Life-Balance.

Brain City Berlin: Von welchen Kooperationen profitiert Ihre Forschung?

Prof. Mielke: Durch mein internationales Profil ist ein beachtliches nationales und internationales Netzwerk entstanden, das aus Wissenschaftlern, Unternehmern und Praktikern besteht. Meine Forschung  profitiert daher von zahlreichen nationalen und internationalen Forschungskooperationen in Wissenschaft und Praxis  – in Asien, Südamerika, den USA und Europa.

Brain City Berlin: Welchen Vorteil bietet Berlin gegenüber anderen Forschungsstandorten?

Prof. Mielke: In keiner anderen Stadt in Deutschland ballen sich derart viele akademische Institutionen wie in Berlin. Ganz klar ein Vorteil, dass die Stadt auch hierin so vielfältig ist. In Berlin gibt es eine große Anzahl an Wissenschaftlern und Forschern, viele davon kommen aus dem Ausland. Sie alle bedingen den wirtschaftlichen Erfolg und das Ansehen der Hauptstadt. Internationalität gehört daher fest zum Selbstverständnis Berlins.

Brain City Berlin: Was würden Sie jungen Menschen raten, die sich für ein Studium in Berlin interessieren?

Prof. Mielke: Ein Studium zu wählen, das den eigenen Interessen entspricht und praxisnah ist. In Berlin findet man hervorragende wissenschaftliche Angebote an Universitäten sowie  attraktive und praxisnahe Studiengänge an Fachhochschulen und privaten Hochschulen wie der Hochschule für Wirtschaft, Technik und Kultur I hwtk. In vielen Studiengängen sind Theorie und Praxis eng miteinander verzahnt, was den späteren Start in das Berufsleben enorm erleichtert.

Brain City Berlin: Welche Entwicklungen wünschen Sie sich für die Stadt?

Prof. Mielke: Dass Berlin Forschung und Entwicklung weiterhin als Impulsgeber für eine innovative Wirtschaft und sich selbst  als Smart City versteht, um die Lebensqualität durch Innovation und technischen Fortschritt immer weiter zu verbessern

Brain City Berlin: Was wünschen Sie sich für die Zukunft der Berliner Wissenschaften?

Prof. Mielke: Wissenschaft soll Berlin auch weiterhin bewegen und als wichtige Impulsgeberin für die Zukunft Berlins verstanden werden. Mein Wunsch wäre es, dass sich Forschungseinrichtungen und -verbünde noch stärker mit Forschern und Wissenschaftlern der privaten Hochschulen vernetzen und zusammenarbeiten.

Brain City Berlin: Welche Botschaft möchten Sie der Brain City Berlin zukommen lassen?

Prof. Mielke: Ich unterstütze die Brain City und die Sportmetropole Berlin gern als Botschafterin, um die Entwicklung und das Ansehen der Stadt zukunftsweisend zu stärken.